Für die, die wissen wollen, was unter der Haube rechnet

Wie FleetBench rechnet — transparent und nachvollziehbar.

Kein Black-Box-Score. Keine „bis zu"-Versprechen. Jede Zahl auf FleetBench lässt sich zu ihren Eingaben, ihren Daten­quellen und ihrer Berechnungs­methode zurück­verfolgen. Diese Seite zeigt, wie FleetBench funktioniert — für Einkauf, Controlling und technische Käufer, die es genauer wissen wollen.

01 Rechenkern

FleetBench hat bewusst kein eigenes Verbrauchs­modell. Den Energie­bedarf rechnet VECTO, das Simulations­werkzeug der Europäischen Kommission. Dasselbe Werkzeug, mit dem Hersteller die CO₂-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge für die Zertifizierung in Europa berechnen müssen.

Die Zertifizierung beantwortet: Wie effizient ist dieses Fahrzeug­modell unter europaweit einheitlich vorgeschriebenen Bedingungen — festgelegte Fahrprofile, festgelegte Beladungen? Erst diese Einheitlichkeit macht Hersteller untereinander vergleichbar.

Ihre Frage ist eine andere: Welche Ausstattung fährt auf meinen Strecken, mit meiner Beladung, günstiger?

Dieselbe Physik, andere Eingaben. Wir geben dem Rechenkern Ihre Route, Ihre Beladung, Ihr Tempolimit und Ihre Komponenten — und bekommen die Antwort auf diese zweite Frage. Ein Zertifizierungs­wert kann sie nicht geben; dafür ist er nicht gemacht.

BerechnungsflussIhre Eingaben
ZZertifizierte DatenReifen · Tr.-Aero
FFahrzeugmodellMassen · Achsen
AAerodynamikCdA-Polare
RFahrprofilHERE-Route
VECTO 5.1.1 Februar 2026
Verbrauchl/100 km
EnergiebilanzkWh je Anteil
Kosten · CO₂€/Jahr

Woraus wir rechnen — vier getrennte Kategorien. Dazu kommt, was Sie besser wissen als wir: Leergewichte, Beladungen, Dieselpreis, Jahres­fahrleistung.

zertifiziert FleetBench-Referenz CFD Karten­daten

Zertifizierte KomponentendatenReifen · Trailer-Aerodynamik

01
Wo europäische Regulierung bereits zertifizierte Effizienz­werte hervorbringt, rechnen wir mit genau diesen. Heute: Reifen mit ihrem ISO-Rollwiderstands­beiwert, Trailer-Aerodynamik über die offizielle Trailergruppe — direkt übernehmbar aus der AeroAlliance. Zugmaschinen-Daten folgen.
Heute zertifiziert
Reifen · Trailer-Aero
Haltung
unverändert übernommen

FleetBench-Referenzdateneigen · versioniert

02
Was keine Zertifizierung hergibt — die Aerodynamik einer Kupplungsart, gesetzliche Lkw-Tempolimits, generische Referenz­fahrzeuge — pflegen wir selbst, mit dokumentierten Quellen. Wo wir generisch statt zertifiziert rechnen, weisen wir es aus.
Umfang
Kupplung · Tempo · Referenz
Quellen
dokumentiert

Aerodynamik aus CFDaeco.green · validiertes Verfahren

03
Aerodynamische Kennwerte entstehen nicht in FleetBench, sondern als CFD-Simulation bei der aeco.green GmbH — und fließen als Daten ein. Das Verfahren ist von SGS-TÜV Saar nach dem VECTO-Trailer-Standard unabhängig validiert.
Rechnet
aeco.green · CFD
Verfahren validiert
SGS-TÜV Saar

Routing & TopografieHERE · Lkw-Profil

04
Echte Routen mit Lkw-Routing­profil: Gesamt­gewicht und Höhe berücksichtigt, unbefestigte Straßen gemieden, Maut und Fähren auf Wunsch. Keine generischen Fahrprofile — Ihre Route ist Ihre Route.
Abdeckung
global
Kartenbasis
HERE · v8
02 Route & Fahrprofil

Eine Simulation ist nur so gut wie die Straße, auf der sie fährt. Aus einer Karten­route ein physikalisch gültiges Fahrprofil zu machen, ist der eigentliche Unterschied zu einem Zertifizierungs­lauf.

Karten-Höhendaten stecken enthalten Artefakte: GPS-Ausreißer und Stufen dort, wo das Gelände­modell zusammengesetzt ist. Roh in eine Simulation gegeben, werden daraus Phantom-Steigungen, die Kraftstoff kosten, den kein echter Lkw je verbrennt.

Wir bereinigen sie mit einem Verfahren, das nachweislich keine eigenen Steigungen erfinden kann — und das unterscheiden muss: Eine echte Alpen­rampe mit 18 % bleibt unangetastet, eine einzelne 18-%-Stufe im Flachland fliegt raus.

Und dann prüfen wir uns selbst. Bevor das Fahrprofil akzeptiert wird, rechnen wir aus unseren eigenen Steigungen die Höhe der Route nach. Weicht sie um mehr als zwei Meter ab, verweigern wir das Ergebnis — statt still eine Route mit systematischer Berg- oder Talfahrt auszuliefern.

Routen-Aufbereitung5 Stufen
1DekodierenGeometrie + Höhe
2Ausdünnen< 20 m verwerfen
3Ausreißer kappen± 30 %
4GlättenPCHIP · 40 m
5Stufen entfernen15 % & 4× Median
Fahrprofil Segment für Segment
Steigung% je Segment
Zielgeschwindigkeitkm/h
Höhendrift< 2 m, sonst Abbruch

Der zweite Teil ist das Tempoprofil. Für jeden Punkt der Route nehmen wir das Strengste aus dreierlei: der Geschwindigkeit, die auf diesem Abschnitt bei typischem Verkehrs­aufkommen tatsächlich erreicht wird, dem ausgeschilderten Limit und dem gesetzlichen Lkw-Tempolimit für Land und Straßen­klasse.

v = min( Ø Verkehr, Schild, Gesetz ) ∧ Ihr Limit je Streckenpunkt, nicht je Route

Ein 40-Tonnen-Zug darf auf einer deutschen Autobahn keine 130 km/h — und in Italien nicht dasselbe wie ein Solo-Lkw. Dafür führen wir eine eigene Tabelle für 43 europäische Länder; wo ein Land zwischen Solo und Zug unterscheidet, ist das hinterlegt.

Eine Fahraufgabe besteht aus mehreren Etappen mit eigener Beladung und eigenem Gewicht im Mix. So wird aus „60 % beladen nach Mailand, 40 % leichte Rückfahrt" eine Zahl — statt des Durchschnitts zweier unzusammen­hängender Fahrten.

Gesetzliche Lkw-Tempolimits · Auszug

43 Länder hinterlegt
LandBABKraftf.LandNebenOrt
Deutschland 8080606050
Frankreich 9080808050
Italien solo 10080808050
Italien mit Anhänger 8070707050
Großbritannien 8080646448
Angaben in km/h · Tabelle umfasst 43 × 5
Der Verkehr steckt als Durchschnitt darin, nicht als Lage von heute — unabhängig von Uhrzeit und Wochentag. Das ist Absicht: Ein Vergleich zweier Fahrzeuge darf nicht davon abhängen, ob Sie ihn Dienstag früh oder Freitag nachmittag rechnen. Wetter und Fahrbahn­zustand sind gar nicht modelliert.
03 Fahrzeug

Ein Fahrzeug ist bei FleetBench nie nur die Zugmaschine, sondern die Kombination: Zugmaschine, Auflieger und die Kupplungsart, die bestimmt, wie beide zusammen­wirken — und wie die Luft um beide herum strömt.

Die Reifen wiegen schwerer, als die meisten erwarten — und sie gehen genau so ein, wie ihr Label sie beschreibt: zertifizierter Rollwiderstands­beiwert und Referenzlast nach ISO. „Reifenklasse A statt C" ist damit eine Frage, die wir auf beiden Seiten mit zertifizierten Eingaben beantworten.

Gesamtmasse = Zugmaschine + Trailer + Aero-Paket + Nutzlast ein Spoiler wiegt etwas — die Rechnung trägt beides

Das ist kein Detail. Ein Seitenverkleidungs-Satz bringt Widerstands­vorteil und Gewichts­nachteil — und bei ausgereizter Tonnage geht dieses Gewicht direkt von Ihrer Nutzlast ab. Beides steckt in der Simulation, keines wird angenommen. Wer nur den Cw-Gewinn zeigt, verkauft die halbe Wahrheit.

Wie sich die Masse auf die einzelnen Achsen verteilt, rechnen wir je Kupplungsart — ein Sattelzug verteilt anders als ein Gliederzug. Eine unbekannte Kupplungs­konfiguration ist ein harter Fehler, kein stiller Rückfall auf irgendeinen Standardwert.

Massen einer Kombination

Rechenbeispiel
PositionMasse
Sattelzugmaschine7.800 kg
Auflieger6.200 kg
Aero-PaketSeitenverkleidung+ 90 kg
Leergewicht14.090 kg
Nutzlastbei 40 t zulässig25.910 kg
Das Aero-Paket kostet Nutzlast − 90 kg
Die Achslast­verteilung ist eine statische Näherung, keine Momenten­bilanz — im Quellcode auch genau so markiert. Für den Vergleich zweier Konfigurationen reicht sie; als mechanisches Modell verkaufen wir sie nicht.

Assistenzsystemeim Fahrzeugmodell abgebildet

01
Motor-Start-Stopp, Eco-Roll, vorausschauender Tempomat und Look-Ahead-Coasting sind Teil des Modells — exakt die Häkchen, die ein Käufer auf dem Bestell­formular setzt oder nicht setzt. Stand heute rechnen wir sie mit den Standardwerten des Simulations­kerns; die fahrzeug­individuelle Belegung ist vorbereitet und folgt.
Im Modell
abgebildet
Heute gerechnet mit
Standardwerten

Das Fahrermodellein Parameter, keine Zufallsgröße

02
Der Fahrer ist ein definiertes Modell mit eigener Beschleunigungs­kurve. Die Konsequenz ist der eigentliche Punkt: Vergleichen Sie zwei Fahrzeuge, ist der Fahrer für beide identisch. Der Unterschied, den Sie sehen, ist das Fahrzeug — nicht der Mensch am Steuer. Das kann Ihnen kein Praxis­versuch versprechen.
Eigenschaft
über alle Fahrzeuge gleich
Im Konfigurator
in Kürze

Aerodynamik-Simulation20 Jahre CFD · aeco.green

03
Aerodynamik ist der größte beeinflussbare Verbrauchs­faktor auf der Autobahn. Die Fahrzeug­zertifizierung arbeitet mit einem festen CdxA-Wert — sobald Sie nach­rüsten (Side-Skirts, Dach-Spoiler, Heck-Diffusor, Fahrerhaus-Pakete), liegt der Einspareffekt außerhalb dessen, was sie abdeckt. Genau hier greift FleetBench auf zwei Jahrzehnte Nutzfahrzeug-Aerodynamik zurück: Dr. Rainer Buffo und Dr. Ingo Martin simulieren seit über 20 Jahren Zugmaschinen- und Trailer-Aerodynamik per CFD. Diese Rechnungen entstehen in der aeco.green GmbH — nicht in FleetBench — und das Verfahren ist von SGS-TÜV Saar nach dem VECTO-Trailer-Standard unabhängig validiert.
  • Immer gerechnet, nie geschätzt — aus CFD-Simulationen, nicht aus Tabellen-Analogien.
  • Frei kombinierbar — Zugmaschine, Auflieger, Beladung und Aero-Pakete beliebig zusammenstellbar.
  • Auch das, was nicht funktioniert — unsere Bibliothek enthält bewusst wirksame und unwirksame Maßnahmen. Sie sollen den Unterschied sehen, nicht nur die Gewinner.
Größter Hebel
auf der Autobahn
Bei 9° Seitenwind
+26 % Widerstand
Wie wir Aerodynamik rechnen

In der Simulation arbeiten wir deshalb nicht mit einem einzigen Luftwiderstands­wert — auf einer echten Straße trifft die Luft das Fahrzeug fast nie frontal, dafür sorgt der Seitenwind. Wir rechnen mit einer Polare: dem Verhalten der Kombination bei 0°, 3°, 6° und 9° Schräg­anströmung, zusammengesetzt aus Zugmaschine, Kupplungsart, dem konkreten Auflieger relativ zum Referenz-Trailer seiner Gruppe — und dem, was Aero-Pakete davon abziehen.

Deshalb schlägt eine Maßnahme am Trailer auf den Verbrauch der ganzen Kombination durch — und genau das ist die Frage, die ein Trailer-Hersteller oder ein Aero-Zulieferer beantwortet haben will, statt einen Widerstands­wert zu nennen, den niemand in Euro umrechnen kann.

CFD-Feld · Referenz­konfigurationschematisch
WAKE AERO-KIT Δ 0,0 m 16,5 m
Anströmung
Wake
Aero-Kit
Δ Cd
Darstellung
Schema
CdA(β) = Zugmaschine + Kupplung + Trailer − Referenz-Trailer − Aero-Paket je Gierwinkel β ∈ { 0°, 3°, 6°, 9° }

Aus der Polare rechnen wir die geschwindigkeits­abhängige Seitenwind­korrektur über ein physikalisches Wind­profil — schneller fahren heißt kleinerer Anström­winkel bei gleichem Seitenwind. Wir rechnen sie, statt sie anzunehmen.

Referenz-Polare · Trailergruppe 11101

+26 % bei 9°
GierwinkelCdxAΔ zu 0°
frontal6,62 m²
6,81 m²+ 2,9 %
7,48 m²+ 13,1 %
realistischer Seitenwind8,33 m²+ 25,8 %
Trockenkoffer · ≥ 8 t · zertifizierte Referenzwerte +26 %
Die Form dieser Kurve ist der ganze Punkt: Eine Maßnahme, die bei 0° hilft und bei 9° schadet, ist auf einer echten Straße keine Verbesserung. Unser Windmodell ist dabei bewusst standardisiert — gleicher Referenzwind für jede Route und jede Jahreszeit. Das macht Ergebnisse vergleichbar; ein Wetter­modell ist es nicht.
04 Von der Simulation zur Entscheidung

Ein Simulations­ergebnis in eine Kauf­entscheidung zu übersetzen, ist der Schritt, an dem viele Rechnungen unsauber werden. Hier steckt die Arbeit, die wirklich unsere ist.

In einem Vergleich fährt jedes Fahrzeug jede Etappe. Drei Fahrzeuge auf vier Routen sind zwölf vollständige Simulationen — und genau so wird abgerechnet: ein Token pro Fahrt.

Dann kommt die Stelle, an der es pedantisch wird — zu Recht. Verbrauchs­angaben wie Liter pro 100 km sind intensive Größen: Man kann sie nicht mitteln und ein sinnvolles Ergebnis erwarten. Wir summieren stattdessen absolute Energie und absolute Strecke und leiten die Rate daraus ab.

l/100 km = Σ Energie ⁄ Σ Strecke niemals der Mittelwert der Einzelverbräuche

Der Unterschied ist nicht akademisch: Im Beispiel rechts liegt der korrekt abgeleitete Wert 1,6 l/100 km über dem naiv gemittelten.

Sie wählen die Referenz — üblicherweise das Fahrzeug, das heute im Fuhrpark steht. Alles andere wird relativ dazu ausgewiesen, und Sie sehen jederzeit, welche Konfigurations­unterschiede die Abweichung erzeugt haben.

Gewichtete Fahraufgabe

Rechenbeispiel
EtappeAnteilStreckeVerbrauch
Fernverkehr26 t Nutzlast 60 %612 km29,4
Regionalverteilung8 t Nutzlast 40 %210 km21,8
Korrekt abgeleitet 451 km28,0
Naives Mitteln ergäbe stattdessen 26,4

Kosten & CO₂Ihre Annahmen, nicht unsere

01
VECTO liefert Energie. Daraus Euro und CO₂ zu machen, braucht Kraftstoff­preis, Strompreis, Emissions­faktoren und Jahres­fahrleistung — Ihre Annahmen. Sie werden mit dem Vergleich eingefroren, und jede Zahl lässt sich auf sie zurückführen. CO₂ weisen wir durchgehend Well-to-Wheel aus.
Umfang
Energiekosten
Faktoren
eingefroren

Amortisationaus Prozent wird ein Datum

02
Trägt eine Konfiguration ein Aero-Paket, das die Referenz nicht hat, kennt FleetBench Preis­differenz und Jahres­ersparnis — und damit die Amortisations­dauer in Jahren. „2,1 % weniger Luftwiderstand" ist kein Satz für eine interne Freigabe. „Rechnet sich in 1,8 Jahren" schon.
Eingang
Mehrpreis & Ersparnis
Ausgabe
Jahre bis Break-even
Was in dieser Kostenzahl nicht steckt: Maut, Wartung, Fahrer­kosten, Abschreibung, Restwert, Versicherung. Wir rechnen Energiekosten — und nennen sie auch so. Maut zeigen wir je Route an; in den Vergleich fließt sie nicht ein. Das ist ausdrücklich keine TCO-Rechnung.
05 Datenschutz & Hosting

Route, Beladung, Konfiguration, Tonnage — das sind operative Geschäftsdaten. Wir behandeln sie so. Transparent ist hier besser als werbewirksam: ein Teil dieser Seite beschreibt, was schon steht. Ein Teil beschreibt ehrlich, was wir gerade klären.

Zugang & Auftragsverarbeitung

im Betrieb

Anmeldung per Passwort oder Magic-Link über E-Mail. Auftrags­verarbeitung mit unserem Hosting-Partner, dessen Server ausschließlich in Deutschland stehen.

  • Auftrags­verarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO mit Hetzner
  • Verantwortlicher: aeco.green GmbH, Köln
  • Kein Transfer in Nicht-EU-Länder im Produktiv­betrieb

Hosting-Standort

im Betrieb

Daten­hosting auf Hetzner Cloud in Deutschland. Primary-Region Nürnberg, Failover Falkenstein. Betrieben von Hetzner Online GmbH (Gunzenhausen, DE) — die Hetzner-Rechenzentren sind nach DIN ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert.

Was das nicht heißt: FleetBench selbst (Anwendung und aeco.green GmbH) ist aktuell nicht DIN-zertifiziert. Wir nutzen einen zertifizierten Infrastruktur-Partner und dokumentieren unsere eigenen technischen und organisatorischen Maßnahmen offen.

Unterauftragsverarbeiter

in Prüfung

Die vollständige Liste führen wir auf dieser Seite öffentlich, mit Stand und Änderungs­benachrichtigung. Aktuell: Hetzner (Server, DE) und Ionos (E-Mail). Wir prüfen sie gerade auf Vollständigkeit.

Für Enterprise-Verträge ist die Liste Vertrags­gegenstand der AVV — individualisiert mit Unterschriften beider Seiten.

06 Verlässlichkeit & Grenzen

Zuliefer-Rechner sind legitim — aber jeder ist in seiner eigenen Welt gebaut, nichts ist über Anbieter hinweg vergleichbar. Genau diese Lücke füllt FleetBench: die neutrale Referenz, die per Geschäftsmodell keinem Hersteller verpflichtet ist.

In einem FleetBench-Ergebnis ist nichts zufällig. Kein stochastischer Fahrer, kein gewürfeltes Wetter, keine Live-Daten, die sich unter Ihnen verschieben. Die Karten­route wird beim Speichern vollständig abgelegt und nie stillschweigend neu geholt, der Rechenkern ist eine feste Version, Preise und Emissions­faktoren werden mit dem Vergleich eingefroren. Rechnen Sie denselben Vergleich nächsten Monat erneut, kommt dieselbe Zahl heraus.

Das macht aus einem Ergebnis etwas, das man in eine Beschaffungs­akte legen kann.

Ein Praxis­versuch kann das nicht: Dort sind Wind, Verkehr und Fahrer jedes Mal andere. Wir behaupten nicht, genauer zu sein als eine Messfahrt — wir behaupten, kontrolliert und wiederholbar zu sein. Für einen Vergleich ist das die nützlichere Eigenschaft.

Fehler bleiben laut. Schlägt auch nur eine einzige Fahrt fehl, scheitert der gesamte Vergleich, mit Angabe der betroffenen Fahrten. Lieber zeigen wir Ihnen nichts als einen Vergleich, in dem ein Fahrzeug still kaputt ist.

Lebenszyklus eines Vergleichsalles oder nichts
1Entwurfkonfigurieren
2WartendToken gebucht
3In Arbeitparallel gerechnet
Alle Fahrten OK? Prüfung ohne Ausnahme
Fertiggegen Änderung gesperrt
Fehlgeschlagenmit Begründung

Worauf unsere Glaubwürdigkeit beruht

Stand 2026
Eine Methode für alle
Vergleichbarkeit

Jede Ausrüstung, jeder Anbieter läuft über denselben Rechenkern — erst das macht Ergebnisse über Hersteller hinweg vergleichbar.

Offengelegtes Setup
Nachvollziehbarkeit

Fahrzeug, Route, Beladung und Datenstand jeder Fahrt werden offen ausgewiesen.

Geschäftsmodell
Unabhängigkeit

FleetBench verkauft die Referenz, nicht die Ausrüstung. Wir haben kein Interesse an einem bestimmten Ergebnis — nur an einer belastbaren Zahl.

Benannte Grenzen
Ehrlichkeit

Wir schreiben auf, was wir nicht rechnen. Eine Methode ohne benannte Grenzen ist keine Methode, sondern Werbung.

Was wir nicht modellieren

bewusst ausgeklammert
  • Wetter, Temperatur und Fahrbahn­zustand — gar nicht modelliert
  • Tagesaktueller Verkehr und Stau — wir rechnen mit dem typischen Aufkommen einer Strecke, nicht mit der Lage von heute
  • Liftachsen — erfasst, aber nicht simuliert
  • Züge mit zwei Anhängern und deren Aero-Pakete
  • Federung und Spurführung — ausdrücklich nicht Teil des Modells

Was das Ergebnis nicht ist

klar abgegrenzt
  • Keine Zertifizierungs­werte — wir rechnen Ihre Konfiguration auf Ihren Strecken, nicht den vorgeschriebenen Prüffall. Ohne regulatorische Bedeutung
  • Keine TCO — Energiekosten, nicht Gesamtbetriebs­kosten
  • Keine Zahl ohne Ihre Annahmen — jede Euro- und CO₂-Aussage erbt Ihre Preise und Faktoren
  • Die Plattform selbst ist nicht extern zertifiziert — validiert ist das CFD-Verfahren bei aeco.green
  • Keine „bis zu X %"-Versprechen — Zahlen gelten je Vergleich, mit offengelegtem Setup
Diese Liste wird länger, nicht kürzer. Wer keine hat, hat sie meistens nur nicht aufgeschrieben.

Prüfen Sie die Methodik. An Ihrer eigenen Route.

Bringen Sie eine Route, die Sie kennen — und prüfen Sie selbst, ob das, was wir hier geschrieben haben, in Ihrer Realität stimmt. Jeder Account startet kostenlos mit 10 Token.

Fragen zur Methodik? Schreiben Sie uns oder vereinbaren Sie ein Gespräch.

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